Kindermitbestimmung – was heißt das? click to collapse contents

In pädagogischen Fachkreisen spricht man auch von Partizipation, was soviel bedeutet wie Beteiligung, Teilhabe, Mitwirkung, Mitsprache, Einbeziehung und eben auch Mitbestimmung. Das wir das in unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wollen, ist unbestritten. Oft aber ist die Frage, was das konkret bedeutet. Wie können wir Kinder und Jugendliche, in diesem Fall an der Gruppenstundengestaltung, teilhaben lassen,?

Vielleicht vermutest du, dass es um die Anwendung bestimmter Methoden geht und hoffst auf neue Anregungen und Ideen. Hinter der Idee der Mitbestimmung, der Teilhabe, steht aber eine Haltung, die sich nicht durch die reine Anwendung bestimmter Methoden umsetzen lässt.

Wenn du wirklich die Kinder und Jugendlichen teilhaben lässt, bedeutet das auch, dass du einen Teil deiner Macht und deiner Verantwortung abgeben wirst. Du verlierst ein Stück Kontrolle über das, was nun passiert. Wir alle sind unterschiedliche Personen und können unterschiedlich gut mit Kontrollverlust umgehen. Das ist weder gut noch schlecht, es ist aufgrund unserer Biografie und Sozialisation einfach so. Du solltest dir zunächst darüber bewusst werden, wie viel Macht und Verantwortung du bereit bist abzugeben und wo du dabei die Grenzen ziehst..

Wenn du dich noch nicht so gut kennst, musst du es einfach ausprobieren und gut auf dich achten, wo deine Grenzen erreicht sind und sie dann auch klar setzen. Es kann auch helfen, im Gruppenleiterteam darüber zu diskutieren und vielleicht ganz andere Sichtweisen kennenzulernen, die eigene Grenze zu überdenken und neue Erfahrungen zu machen.

Warum es so wichtig ist, Kinder mitbestimmen zu lassen click to expand contents

Wo sind die Grenzen? click to expand contents

Ideen zur Umsetzung click to expand contents

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